Über uns


Unser Malerbetrieb besteht bereits in der fünften Familien-Generation. Ununterbrochene 123 Jahre voller Kreativität und Farbe. Vom Vater zum Sohne. Für uns ist es nicht nur ein Job, wir lieben das was wir tun. Wir sind stolz auf eine gute, ehrliche Handwerksarbeit. Hier zählt das Wort.

Unsere Mitarbeiter sind teilweise seit vielen Jahren bei uns. Der ein oder andere schafft es sogar vom ersten Ausbildungstag über den ersten Gesellentag bis zum Eintritt in die wohlverdiente Rente. Ein langfristiges Miteinander ist uns genauso wichtig wie die Ausbildung junger Menschen zum Maler und Lackierergesellen.

In der Folge eine stichpunktartige Auflistung der ersten 123 Jahre Malerbetrieb Sparding, sowie besonderer Ereignisse in unserem Dorf Heessen, in welchem wir seit Beginn der Firma eingebettet sind.

2017 Die 5. Generation Maler

Ururenkel Tobias Johannes Sparding schließt seine Ausbildung zum Maler und Lackierer mit Erfolg ab.

Betriebsausflug nach Stockholm




Unser Ausflug 2017 führte uns im Juli in die wunderschöne Hauptstadt Schwedens. Perfektes Wetter, stahlblauer Himmel, Pippi Langstrumpf Land.

Gründung der Sparding Münsterland GmbH

Nachdem wir bereits seit Jahren Aufträge in der Region Münster – Coesfeld – Ahaus ausführen durften, haben wir im Frühjahr 2017 einen weiteren Betrieb in Nottuln gegründet: die Sparding Münsterland GmbH. Ansässig in der Mauritzstrasse 44, werden von dort ebenfalls sämtliche Leistungen des Malerhandwerks ausgeführt.

2016 Betriebsausflug Zugspitze

Seit einigen Jahren ist ein Ausflug mit allen Mitarbeitern ein fester Bestandteil im Terminkalender. Getreu dem Mott, wer viel arbeitet, muss sich auch mal was gönnen, zieht es uns jedes Jahr an einen anderen, interessanten Ort. 2016 waren wir im Allgäu, Oberammergau, Füssen und auf der Zugspitze.

2015 Betriebshof




Unsere Mannschaft


Drei Generationen Maler

Peter, Clemens und Ururenkel Tobias Johannes Sparding, seit 1. August 2015 ebenfalls in der Ausbildung zum Maler und Lackierer.

VW T1 Bulli Baujahr 1958

Nach 5 Jahren Wiederaufbau strahlt unser VW Bulli wieder den leuchtenden Firmenfarben. Baustellen werden mit diesem Fahrzeug allerdings nur bei bestem Wetter angefahren.

Betriebsausflug nach Prag




Im September 2015 sind wir in die Hauptstadt der Tschechischen Republik gefahren: Prag, die Stadt der 100 Türme.

2014 Verabschiedung unserer Altgesellen

Verabschiedung der beiden Altgesellen Herbert Jochim und Bernhard Braukmann in den Ruhestand. Vom Stift bis zur Rente. Sein gesamtes Arbeitsleben hat Berni Braukmann in unserer Firma verbracht. Sein altes Haumesser, was er zu Beginn seiner Ausbildung von seinem damaligen Lehrmeister Johannes Sparding erhalten hat, gibt er 2 Generationen und 48 Jahren später wieder zurück.

Erstes Firmenfahrzeug mit reinem Elektroantrieb




2013 Goldener Meisterbrief für Clemens Sparding




Im Sommer 2013 erhielt Clemens Sparding den goldenen Meisterbrief von der Handwerkskammer Dortmund für 50 Jahre Maler- und Lackierermeister.

Betriebsausflug nach München

Fahrradtour Hamm – Berlin




Bei einem freitäglichen Grillen an der Firma entstand die Idee von 5 Mitarbeitern, mit dem Fahrrad von Hamm über Hildesheim und Burg an drei Tagen nach Berlin zu fahren. Eine Menge Training und noch mehr Wundsalbe waren nötig, um diese Idee am 3. Oktober 2013 mit Erfolg abzuschliessen. Ende gut – alles gut.

2012 Betriebsausflug nach Dresden




Anstrich der St. Stephanus Kirche




2011 Betriebsausflug nach Brüssel

Änderung des Logos




Nach einigen Jahren wird es mal wieder Zeit, das Erscheinungsbild ein wenig aufzufrischen. Mit der Erneuerung des Fuhrparks wird auch auf den mittlerweile recht bekannten Firmenfahrzeugen im Limetten Ton das neue Logo umgesetzt. Ein wichtiger Bestandteil des Logos ist nun ein stilisierter Pinsel, der sich bereits im Schriftzug von Clemens Sparding in den 60ern befand.

2009 Betriebsausflug nach Rom




2008 Betriebsausflug nach London

2007 Erwerb der Heessener Dorfstrasse 50




Das Haus Heessener Dorfstrasse 50 als Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden des Firmengeländes. Erbaut 1900 vom Schuhmachermeister Wilhelm Kühnhenrich, erstrahlt es nun nach aufwendiger Restaurierung wieder im alten Glanz.

Wechsel der Fahrzeugfarbe von weiß auf Limette

Bis 2007 waren die Firmenfahrzeuge standard weiß. Erst zu Testzwecken bei einem Fahrzeug ausprobiert, wurden ab Sommer 2007 auch alle anderen Kfz umlackiert bzw gleich in diesem Ton angeschafft. Seit dem ist diese frische Farbe als eine Art Erkennungszeichen für unsere stets sauberen Fahrzeuge geworden.

2005 Neubau Werkstatt




Abriss und Neubau der Malerwerkstatt. Die Jahre der Zeit wie auch 2 Brände hatten eine Weiternutzung quasi unmöglich gemacht. Die alten Gebäude wurden komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

2003 Baustelle in  Irland

Ein auch für uns nicht alltäglicher Auftrag führte uns im Herbst 2003 für 4 Monate in den Hangar der Lufthansa Technik nach Shannon, an Irlands Westküste. Neben diversen Maschinen und Kleinteilen, wurden ca 12.000qm Decken- Trapezflächen von uns beschichtet.

2000 Erwerb der Heessener Dorfstrasse 46



Durch den Erwerb und anschließenden Umbau des direkten Nachbarhauses Dorfstrasse Nr. 46 ist es uns möglich, die Betriebsflächen und auch die Einfahrt zur Werkstatt wesentlich besser zu nutzen.

1999 Wohn- und Betriebshaus

An der Fassade das handgemalte Wappen der Malergilde.

1998 Clemens Sparding

Malermeister Clemens Sparding in Arbeitskleidung am Schreibtisch. Auch nach der Firmenübergabe an seinen Sohn Peter arbeitet Clemens Sparding im Betrieb mit. Sein Steckenpferd sind die Aufmaße, die er auch im Jahre 1998 penibel handschriftlich notiert. Im Hintergrund sieht man die Meisterbriefe von Johannes,Clemens und Peter Sparding.

1997 Geburt Tobias Johannes Sparding

Am 10. Mai 1997 wird Ururenkel Tobias Johannes in der St. Barbara Klinik geboren.

Luftbild Betriebsgelände

1996 Gründung der Sparding GmbH

Am 01.09.1996 Wandlung der Einzelfirma in eine GmbH. Geschäftsführender Gesellschafter ist Peter Sparding.

Hochzeit

Am 06.07.1996 heiratet Peter Sparding seine Frau Marion Voss, in der St. Stephanus Kirche in Hamm-Heessen.

Firmenübergabe an Peter Sparding

Am 01.01.1996 übernimmt Peter Sparding die Malerfirma.

 1995 Meisterprüfung

1993 besuchte Peter Sparding die Meisterschule der Handwerkskammer Münster. Am 25. April 1995 schloss er diese mit der bestandenen Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk ab.

1994 Beschriftungen

Das Leistungsangebot der Firma Sparding wird um den Bereich der Beschriftungen und Schildermacherei erweitert.

1993 Neue Postleitzahlen

Zum 1. Juli 1993 wurden neue Postleitzahlen zu geteilt und aus 4700 Hamm 5 wurde 59073 Hamm.

1992 Firmenbulli

Unser heißgeliebter VW T2 Bulli. Für ne kleine Mark von der Bundeswehr erworben, komplett restauriert und „mit der Rolle lackiert“, fuhr er uns treu zu jeder Baustelle. Ein Fehler war es, ihn nach 2 Jahren zu verkaufen, aber wer konnte den sich später entwickelnden Bulli Hype auch erwarten.

1986 Aubildung zum Maler

Peter entschloss sich nach dem Abschluss an der  Realschule Heessen ebenfalls dazu, Maler zu werden. Die Ausbildung absolvierte er von 1986-88 in dem Hammer Betrieb Maleska GmbH am Ostenwall.

1983 Dach-Neueindeckung

Wie man sieht, wurde im Jahre 1983 Arbeitssicherheit bei Dachdeckern noch nicht allzu groß geschrieben.

1979 Thea Sparding

Bis Mitte der 80er Jahre wurde die Buchhaltung von Thea Sparding, Ehefrau von Johannes Sparding, erledigt. Neben der „zeitgenössischen“ Tapete erkennt man am linken Bildrand eine Rechenmaschine. Trotz des Gewichtes von ca. 12 kg war nicht mehr als die 4 Grundrechenarten drin. An der selben Stelle steht heut immer noch der Schreibtisch. Wie seit 1900 übrigens…

1978 Firmenwagen

1975 Hessen wird eingemeindet

Aufgrund der kommunalen Neuordnung in NRW gehört Heessen nun zur Stadt Hamm. Aus der Dorfstraße 48 wird die Heessener Dorfstraße 48, aus 4702 Heessen wird 4700 Hamm 5.

1970 Geburt Peter Sparding

Am 22. April 1970 wird Urenkel Peter in der St. Barbara Klinik in Heessen geboren.

1969 Briefpapier


1967 Neubau St. Barbara Klink

Mit seinem ersten Großauftrag führte Clemens Sparding mit seinen 3 Mitarbeitern die komplette Verglasung der neu gebauten St. Barbara Klinik aus. Die Verglasung gehörte bis in die 90er Jahre des letzen Jahrhunderts noch zu einem starken Aufgabenfeld der Firma Sparding.

Firmenschild

Fast 30 Jahre – von 1966 bis 1995- war dies das Firmenschild des Malerbetriebs Clemens Sparding. Firmeninhaber in dritter Generation.

Firmenübergabe an Clemens Sparding

Zum 01.01.1967 übernahm Clemens Sparding den Betrieb von seinem Vater, der Tags zuvor am Silvesterabend 1966 plötzlich verstorben ist.

1966 Lehrvertrag



Das Lehrgeld betrug zu dieser Zeit: 100,- DM im 1., 200,- DM im 2. und 300,- DM im 3. Lehrjahr. Der „Stift“ Bernhard Braukmann hatte seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und ist seitdem ohne Unterbrechung in der Firma Sparding beschäftigt!

1964 Hochzeit

Am 31.10.1964 heiratete Clemens Albert seine Frau Wilja Marianne Kloschinski in der St. Stephanus Kirche in Heessen.

Heessen wird Stadt

Am 28. April wird Heessen vom Land Nordrhein Westfalen der Status Stadt verliehen. Von nun an befinden wir uns im Landkreis Beckum, weshalb das Kennzeichen auch mit BE anfing.

1963 Meisterprüfung

Am 09.03.1963 Absolwiert Clemens Sparding, mit Erfolg, seine Meisterprüfung für das Malerhandwerk an der Handwerkskammer Detmold.

1955 Urkunde

Im März 1955 erhielt Clemens Sparding diese Urkunde für besonders gute Leistungen in seiner Gesellenprüfung.

1952 Ausbildung zum Maler

Clemens Albert entschloß sich nach Volksschule und 2 Jahre Handelsschule ebenfalls dazu, Maler zu werden. Die Ausbildung absolvierte er von 1952-54 in dem Hammer Betrieb Bernhard Reher auf der Dahlienstrasse.

1939 Versicherungsschein

Krankenversicherungsschein der Eheleute Johann und Thea Sparding aus dem Jahre 1939. Monatsprämie: 8,- Reichsmark.

1936 Briefpapier Johannes Sparding

Briefpapier des Malerbetriebs Sparding in den 1930er Jahren.

Geburt Clemens Albert Sparding

Am 27. Februar wird Enkel Clemens Albert zuhause in der Dorfstrasse geboren.

 1933 Stadtrandsiedlung Heessen

1930 Hochzeit

Johannes Bernard und Theresia Schneider, geb. am 23.04.1904, heirateten am 27.05.1930 in der St. Agnes Kirche in Hamm.

1928 Bau eines Lagerschuppens

1927 Firmenübergabe an Johannes Sparding

Nachdem sein Vater verstarb übernahm Johannes Bernard die Firma.

Aufstellung Steuerzahlungen

1926 Meisterschule Johannes Bernard

Am 20.03.1926 schloss Johannes Bernard die Maler- und Anstreichermeister Prüfung an der Handwerkskammer in Münster mit Erfolg ab.

1925 Auf der Walz

In den Jahren 1924-25 wollte der „Junge Wilde“ noch etwas mehr von der Welt sehen und ging auf Wanderschaft, der sogenannten Walz. Hierbei trieb es Johannes Bernard nur mit Wäschesack und Werkzeug gen Süden. Über Stuttgart, Trier und München, führte ihn sein Weg schließlich bis nach Italien. In München ging der damals 24-jährige auf die Malerschule.

Schloß Heessen

Ab dem Jahre 1925 ist das Schloss Heessen nicht mehr Wohnsitz der Familie Boeselager. Darüber hinaus verkauft die Familie Boeselager den Heessener Wald an die Gemeinde Heessen. Nach mehreren unterschiedlichen Nachnutzungen befindet sich im Schloß Heessen seit 1956 bis heute ein Landschulheim.

1924 Gründung der Waldbühne Heessen e.V. durch die Gebrüder Funke

Nachdem in den ersten Jahren die Stücke im Innenhof des Schloß Oberwerries aufgeführt wurden, ging es an den heutigen Standort im Heessener Wald. Mittlerweile hat sich die Waldbühne Hessen zur größten deutschen Amateur Freilichtbühne entwickelt.

1922 Die Straße bekommt einen Namen

Die Straßen in Hessen erhalten, teilweise erstmals, neue Bezeichnungen. Das Wohnhaus und der Firmensitz hatte nun die offizielle Anschrift: Dorfstraße 24.

1915 Blitzeinschlag in den Kirchturm der St. Stephanus Kirche

Der Kirchturm stand bis 1915 auf der gegenüberliegenden Straßenseite. 1932-1936 wurden dann zwei neue Türme errichtet, direkt am Kirchenbau.

1910 Lehrerlaubnis

Im Jahre 1910 erlaubte der Königliche Landrat Herrn Anstreichermeister Clemens Sparding die Anleitung von Lehrlingen gemäß der Reichsgewerbeverordnung.

1907 Zählung



Am 12. Juni wurde im Königreich Preußen eine Berufs- und Betriebszählung durchgeführt. Unsere damalige Anschrift war: Dorf 57, Heessen

1905 Familienfoto

Dieses Foto entstand im Jahre 1906, vor dem Haus an der Dorfstraße 48 (damals 24), das auch heute noch Sitz der Firma ist. Auf dem Foto sieht man hinten rechts den Firmengründer Clemens Sparding mit seiner Frau Maria Clara, geb. Frerich, und seinen ersten vier Kindern. Das zweite von links ist Johannes Sparding, geb. 1900, der im Jahre 1927 die Firma von seinem Vater übernommen hat.

1900 Geburt Johannes Bernard Sparding

Am 19. März 1900 wird der Sohn Johannes Benard geboren. Wie üblich zu dieser Zeit geschah dies zu Hause in der Dorfstraße.

1899 Bau des Wohn- und Betriebshauses

In direkter Nachbarschaft zur Dorfstrasse 22, baut Clemens Sparding zusammen mit seiner Frau Maria Clara das neue Haus für seine Familie und seinen Betrieb. Das rechts zur Einfahrt stehende Haus wurde 1897 von Schneidermeister Rehwinkel gebaut. Mit dem bereits 1830 gebauten Haus des Schreinermeisters Terhardt standen somit erst 3 Häuser in direkter Nachbarschaft an dieser Stelle. Der Rest war nur Acker und Weideland. Erworben hatte Clemens das Grundstück von einem Herrn Issac Rosenthal.

1895 Kassenbuch



Als es noch keine Schreibmaschinen geschweige denn Computer gab, wurden die Kassenbücher fein säuberlich handschriftlich geführt. Auf dem linken Bild sieht man eine Seite aus dem Jahr der Firmengründung 1895; auf dem rechten eine aus dem Jahre 1897.

Gründung

Gegründet wurde der Malerbetrieb Sparding 1895 von dem Anstreichermeister Clemens Sparding. Clemens Sparding, am 30.04.1868 in Ascheberg geboren, heiratete am 20.04.1898 in der St. Stephanus Kirche in Heessen Frau Maria Clara Elisabeth Sparding, geb. Frerich.

Nachdem bereits in früheren Jahren Arbeiten in Ascheberg und Umgebung ausgeführt wurden, entschied Clemens Sparding sich, 27-jährig den Betrieb in Heessen zu gründen. Erst an der Ecke Dorfstrasse/ Amtsstrasse ansässig, wurde 1900 das jetzige Wohn- und Betriebshaus an der Dorfstrasse 24 gebaut und bezogen.

Üblich zu dieser Zeit waren Anstreicherarbeiten im Dorf Heessen sowie Reparaturverglasungen bei örtlichen Bauern. Der „Firmenwagen“ war ein Rucksack, in dem Clemens Sparding alle notwendigen Utensilien bei sich trug. Angestellte hatte der Betrieb zu diesem Zeitpunkt noch nicht.